Über mich2018-11-21T23:56:44+00:00

Coach bei German Friendships 2017 in Herford

Über Andy

Andy wurde im Sommer des Jahres 1972 in Sibiu (Herrmannstadt), Rumänien geboren wo er eine Realschule absolvierte. Mit 14 Jahren begann mit dem Reiten, nachdem er die Aufnahmeprüfung für das Elektrotechnische-Gymnasium bestand. Das war eine Bedingung seines Vaters, bevor er ihm die Erlaubnis erteilte mit dem Reiten anzufangen.  

Mit 15 Jahren machte er dort schon sein Reitabzeichen, das ihm erlaubte seine ersten Turniere zu reiten. Seine Ausbildung dort war sehr vielseitig und gleichzeitig sehr "hart",  weil dort das Reiten eine eher mänliche Sportart war und wer dort in einem Verein reiten durfte, konnte sich priviligiert fühlen, weil alle Kosten die mit dem Sport verbunden waren, vom damals noch kommunnistischen Staat übernommen wurden. Deshalb waren dort gute Leistungen erwartet und nicht "nur" erwünscht. Nur die besten durften auch weiterhin im Verein und damit auf "Staatskosten" reiten.

Die harte aber faire Ausbildung bereut er bis heute nicht, denn manche Methoden die dort angewendet wurden, um dem Reiter ein möglichst perfektes Gleichgewicht im Sattel zu vermitteln, wären möglicherweise heute gar nicht denkbar, wenn nicht sogar manchmal zivilrechtlich strafbar (?), wenn man bedekt was dabei hätte auch passieren können...dennoch profitiert er dankbar bis heute und bis seinem Lebensende noch davon!

Mit knapp 18 Jahren kam Andy nach Deutschland und wollte natürlich gleich reiten. Schnell musste er feststellen dass in Deutschland alles ein bisschen anders war als in Rumänien und das Reiten hier war kein Sport mehr fast ausschließlich für Männer und vom Staat finanziert, sondern genau umgekehrt, das Reiten war eine Sportart in der fast 80 Prozent von Frauen vertretten war und alles war privatisiert. Eine ganz andere Welt in der er sich erstmal zurecht finden musste, noch dazu weil er zu dem Zeitpunkt kaum deutsch gesprochen hatte...

...es war ein langer, sehr langer Weg mit vielen Höhen und Tiefen, manchmal zweifelte sogar er ein bisschen an seinen sehr hoch gesteckten Ziele. Aber er hat nie aufgegeben daran zu glauben und so schaffte er bisher aus allen Tiefen wieder verstärkt aufzustehen, weiterzumachen und meist noch eins drauf zu legen. Und bis heute hat er noch große Ziele die er noch erreichen möchte, schließlich ist er absolut der Meinung dass man im Reitsport, vorausgesetzt dass man gesund und fit bleibt, mit zunehmendem Alter immer besser und routinierter werden kann und das gibt es in keiner anderen Sportart so wie im Reitsport.

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